Die Geschichte der Kirche begann 1992, als eine Gruppe von Enthusiasten beschloss, dass die Stadt eine zweite katholische Kirche benötigte. Sie wollten in einem schnell wachsenden neuen Stadtteil eine Pfarrei wiedererrichten.
Am 16. Januar 1993 wurde eine Kommission eingesetzt, um einen geeigneten Standort für die neue Kirche auszuwählen. Ein Jahr später, im Juni 1994, wurde an der Stelle der zukünftigen Kirche ein Kreuz geweiht, das den Beginn dieses bedeutenden Vorhabens symbolisierte.
Von Beginn an stieß der Bauprozess auf großes Interesse und breite Unterstützung. Am 12. Mai 1996 zelebrierte Bischof Antanas Vaičius von Telšiai die erste Heilige Messe über dem Fundament des zukünftigen Hauptaltars – ein nicht nur religiöser, sondern auch symbolischer Moment, der das Projekt wie mit einem spirituellen Segen besiegelte. Am selben Tag wurde der Grundstein der Kirche, Symbol für Fundament und Stärke, geweiht.
Im Jahr 2004 wurde der Bau der Kirche maßgeblich von der AB „Mažeikių nafta“ unterstützt, die ganze 650.000 Litas bereitstellte. Diese finanzielle Unterstützung ermöglichte eine schnellere Umsetzung des Projekts und sicherte einen qualitativ hochwertigen Baufortschritt.
Die Architektur der Kirche wurde von Henrikas Štaudė geleitet, einem talentierten litauischen Architekten, dessen Stil sich durch Modernität und Funktionalität auszeichnet. Dank ihm wurde die St.-Franziskus-Kirche in Mažeikiai nicht nur zu einem Ort des Gebets, sondern auch zu einem architektonischen Schmuckstück der Stadt.

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